Maulwürfe, Wasserdruck und ein deutsches Dinner

Das Ergebnis des Tages mal vorweggenommen: In mir regt sich die Überzeugung, dass in unserem Garten die Ausschachtarbeiten einer U-Bahn für Maulwürfe erfolgreich abgeschlossen wurden. Von der Zentralstation gehen in alle Richtungen Einzellinien aus, die sich etwas später verzweigen. Niemals hätte ich gedacht, dass eine Bewässerung so tiefe Gräben in eine Landschaft zieht. Aber es ist wie es ist. Morgen soll alles wieder eben sein. Recht fix für eine U-Bahn. Ich bin gespannt. Im Laufe des Tages trifft ein Verteiler ein, der es ermöglicht an einen Zuleitungsgartenschlauch zwei weitere anzustöpseln. So können wir zu zweit wässern. Wasser marsch! Jetzt trifft die Theorie auf die Praxis. Erst passiert lange Zeit nichts. Der Wasserdruck ist wohl eher ein Drücklein. Dann legt die eine Brause langsam los und die andere „Filialdüse“ produziert so eine Art Altherrenstrahl. Immerhin reicht der Druck, um – man höre und staune – das Wässerlein noch einen knappen Meter voranzubringen, bis es sich kräftig dem Boden zuneigt. Leise plätschernd und mit viel Geduld erledigen wir den Job. Geht doch. Irgendwie. – Abends kommt lieber Besuch zum deutschen Dinner, also Brot und Wurst, mit anschließender kräftiger Plauderei. Ein Stück Normalität zurückerobert. Es geht voran.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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