Vom frühen Vogel zum Nachtschwärmer

Gegen halb acht rumpelt es hinterm Haus. Die Kameras geben Bewegungsalarm und ich reagiere genervt. Von wegen Langschläferwochenende – erst hoffe ich, dass die Firma nur ihre Walze abholt. Doch es hört nicht auf zu krispeln und zu kraspeln. Das hält meine hochaktive Lebenslangpartnerin natürlich nicht in den Federn. Die Lage muss erkundet werden. Ich empfinde das als weniger bedeutend und drehe mich um. Doch bald vernehme ich müden Hauptes die Information, dass umdisponiert wurde. Wir erhalten einen Rest Rollrasen von einem anderen Objekt. Gepflanzt wird außerdem. Na toll! Gegen Mittag haben wir dann eine sichtbare Perspektive der endgültigen Optik – nicht viel aber immerhin. – Am späten Nachmittag steht wieder wässern auf dem Programm und danach sichern wir uns Logenplätze für das erste Schauspiel der automatischen Rasenwässerung. Ein Lustspiel in vier Akten, die jeweils eine Viertelstunde währen. Faszinierend wie die Sprengfinger aus ihrer Deckung auftauchen und kleine, feine Strählchen durch die Luft schießen. Fünfzehn Minuten später fahren sie wieder ein und andere übernehmen. Stark. – Abends treffen wir uns zu einer privaten Bibelrunde im Freien. Das tut gut und es gibt einiges auszutauschen. Spät, sehr spät sieht mich mein Nachtlager wieder. Interessanter Tag.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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