Grenaa

Morpheus umklammert mich ziemlich fest und nur mit Mühe entweiche ich seinen Liebesbekundungen. Endlich wach brechen wir nach Grenaa auf, Fährhafen Richtung Schweden sowie zu einer kleinen Ostseeinsel auf halbem Weg zum Nachbarland. Außerdem glänzt dieses Örtlein mit einem idyllischen Yachthafen mit putzigen Ferienreihenhäusern samt Bootsanleger. Das Kattegatcentret daneben ist wohl eher ein Supertipp für Familien und Meeresfreunde. Heute lassen wir es leicht bewundernd dennoch links liegen und wenden uns lieber der Innenstadt zu. Den Kampf, ein Sandwich mit Messer und Gabel zu verzehren, gewinne ich letztlich trotz anfänglich kleinerer Niederlagen. Das Brot ist genauso lecker wie mit robuster Kruste versehen, so dass das Schneidwerkzeug auf harten Widerstand trifft. Grenaas Fußgängerzone ist kurz aber um so liebenswerter und führt zur Kirche mit dem Denkmal davor von Sören Kanne, eines erfolgreichen – wohl eher lokalen – Seenotretterkapitäns. – Einer ausgiebigen Mittagsruhe folgt ein viel zu mächtiges Abendbrot, das wiederum einen beschaulichen Abend zur Folge hat. Urlaub, halt, im Schonmodus. Den habe ich aber auch zu Hause. Okay, akzeptiert: Gelbe Karte wegen Meckerns. Mea culpa!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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