Immer wieder etwas Neues

Der Baum wartet auf seinen Auftritt. Ich entferne seine temporäre Lichterkette und finde für diese einen neuen, bestens geeigneten Platz. Dann lösen wir ihn vom Ständer und würgen ihn durch eine schmale Lücke ins Wohnzimmer. Zunächst weigert er sich Haltung anzunehmen und will unbedingt schief herumhängen aber das nützt ihm nichts. Wir richten ihn auf und fixieren ihn relativ gerade. Mein Job sind traditionell die Kerzen, echte natürlich. Nach dem Branderlebnis mit unserem Adventskranz ist mir etwas flauer als sonst im Magen aber was soll’s. Echte Kerzen toppen ihre elektrischen Kopien um ein Vielfaches. Praktisch muss eben nicht immer prachtvoll bedeuten. Den „Rest“ des Schmückens überlasse ich großzügig meiner dafür talentierteren Chefdekorateurin. Das Ergebnis ist sehr gut, wenn ich mir auch die Bemerkung nicht verkneifen kann: „Früher war mehr Lametta.“ Da muss ich jetzt durch. Ansonsten harren wir der Dinge, die da kommen sollen, denn ein präsenzgottesdienstloses Fest ist mir in meinem Leben noch nicht begegnet. Es gibt halt immer wieder mal was Neues. Auch da müssen wir durch. Corona ist doof.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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