Ein Geburtstag und ein Abschied

Früher als sonst rolle ich aus den Federn, die längst durch Kunstfasern ersetzt wurden. Pünktlich stelle ich mich zum Geburtstagsbrunch ein. Es ist eine kleine Runde, wie ich sie liebe, und es gibt Rührei und Lachs, was für mich völlig ausreicht, und dazu noch etliche Köstlichkeiten für den Rest der Mannschaft. Nach Corona genieße ich jede Feier doppelt. Diesmal wird es ein echter Brunch, denn nach dem Frühstück gibt es etwas später noch ein kleines Mittagmahl. Gut gelaunt und prall gesättigt verlasse ich diese gastliche Stätte und begebe mich zu unserer Gemeinde. Ein sehr guter Freund „feiert“ heute seinen letzten Arbeitstag und kurvt mit einer Mannschaft zu etlichen seiner Wirkungsstätten. Ich darf unsere Gemeinde vorstellen, was ich sehr gern tue, wenn auch wie immer mit leichtem Lampenfieber. Aber auch da hilft Gott durch. DANKE. Das alles erinnert mich ein klein wenig an meinen letzten Tag im Büro – ein komisches Gefühl war es schon. – Zu Hause beschränke ich mich auf ein Joghurt quasi als Dessert. Dann wende ich mich wieder dem leidigen Thema Urlaubsfotos zu. Meine Auswahl fällt viel zu groß aus. Dann ist das eben so. Es folgt ein stinknormaler Abend, ein wenig endbehandelter Traubensaft, etwas lesen, etwas schauen, wie auch immer, es wird spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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