Saugen und Kreuzzüge

Und wieder ist ein Monat vorbei und wieder liegt das Saugen in meiner Gemeinde an. Jenseits aller Routine sind heute beide Staubsauger verschwunden. Ich bin verwirrt 😉 – das gab es ja noch nie! Tatsächlich stöbere ich einen im Konferenzzimmer auf, zwei junge Frauen sind mit Entrümpeln zugange. Hoffentlich komme ich bei der Beschlagnahme des Reinigungsgerätes nicht unhöflich rüber, meine Verblüffung über die leeren „Garagen“ der beiden altbewährten Vorwerksenioren ist mir offenbar zu deutlich ins Gesicht geschrieben. Ansonsten verfolge ich die Kreuzzugsgeschichte während der maschinengestützten Sandkornaufstöberung. Ich bin sehr schnell durch, denn im kleinen Saal sind keine Reihen gestellt und mithin großflächiger Einsatz möglich. Danach geben wir noch ein paar Dinge, die für die Ukraine bestimmt sind, in einem Privathaus ab. Hoffentlich erreichen sie auch ihr Ziel. – Mich lassen die Gedanken über diese Invasion in Europa nicht mehr los. Erst Corona, dann ein Krieg, der Wille den Lauf der Zeit unbedingt in die 50er-, 60er-Jahre zurückzudrehen ohne Rücksicht auf eigene oder fremde Verluste ist mehr als furchterregend. – Zum Fernsehen fehlt mir am Abende die Lust und so lese ich halt bis das Bett ruft. Der Schlaf trödelt auch nicht lange herum. Fein.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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