Dordrecht und Rotterdam

Die elegante Lady liegt am Kai von Dordrecht an. Ein wenig müssen wir schon suchen bis wir die malerische Altstadt gefunden haben. Doch sie ist wirklich sehenswert. Von den Grachten mal mit historischen Kähnen, mal mit Motorbooten und Segelschiffen bestückt, vom alten Häuserbestand und den Zugbrücken geht schon eine herzanrührende Faszination aus. Rechtzeitig zur Abreise nach Rotterdam sind wir wieder an Bord. Zur Mittagszeit erreichen wir die Stadt mit dem größten Hafen Europas. Ich begebe mich auf eine Panoramatour durch die architektonisch vielfältig geprägte Innenstadt mit einer bemerkenswerten Markthalle, die wir leider nur von außen betrachten dürfen und Wohnkuben, die wie auf ihre Kante gestellte Würfel aussehen. Zahllose berühmte Architekten prägen mit ihren ideenreichen Bauten das Bild der City. Die Hafenrundfahrt fällt dagegen recht schlapp aus, wir schippern den Hauptarm des „Havens“, die Neue Maas rauf und runter, biegen zwischendurch in einen kleineren Containerterminal ab, fahren kurz vor dem Ende der Rundfahrt am alten stillgelegten Ozeandampfer „Rotterdam“ vorbei, dem größten dort jemals gebauten Passagierschiff, um dann schließlich wieder anzulegen. Nun ja, was kann man schon in 75 Minuten erwarten? – Vor unserem Abschieds-Gala-Dinner spendiert der Kapitän noch eine Runde Sekt und verabschiedet uns mit netten Worten. Das Dinner selbst hat zwei kleine Gänge mehr als üblich und endet mit einer traditionellen Eisparade, bei der auf diversen Eiskuchen kleinere Flammen züngeln. – Auf der nächtlichen Tour zurück zum Startpunkt Amsterdam hören wir auf eine mutmachende Andacht und beschließen den Tag mit einem Gin Tonic in der Panorama-Bar. Es war eine wunderschöne Reise zu der unser Herr und Heiland uns auch noch mit tollem Wetter beschenkt hat. Danke, HERR! Die letzte Nacht auf unserem Flusskreuzfahrtschiff wird kurz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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