Frühtau, Apfelschwein und Island

Um neun soll er kommen, eine Viertelstunde früher schellt es. Ich bin glücklicherweise mit einer Ehefrau gesegnet, die sich etwas leichter tut mit früherem Aufstehen. So muss der Wasserwerker nicht lange vor der Tür warten. Immerhin schaffe ich es noch das Einbaufinale zu erleben. Wie kann man um diese Zeit schon so eine Plaudertasche sein, frage ich mich. Putzmunter der Junge (im völligen Gegensatz zu mir)! – Draußen beginnt die Hitze zu wüten und ich freue mich über die offensichtlich recht gute Isolierung unseres Heims. Egal wie eventuelle Energiefachleute urteilen würden – es hält im Sommer lang die Kühle und im Winter kühlt es nur langsam aus. – Abends begeben wir uns zu einer Einladung zum Dinner bei ‚Ferdinands‘ in die Nordstadt. Ich genieße eine hervorragende Mais-Curry-Suppe und ein gut geratenes Schweine-Cordon-Bleu, vom Apfelschwein wird gesagt, mag auch so sein, denn es ist sehr zartes Fleisch. Mundet prächtig. Im Anschluss betrachten wir Fotos einer Island-Rundreise, hoch interessant, eindrucksvolle Fotos aber ganz gewiss keine Reiseziel für mich: zu kalt, zu nass und zu karg. Ach ja, und zu teuer, in summa meinen Vorlieben ziemlich genau entgegengesetzt. Ein sehr schöner Abend, der gar nicht mal so spät endet.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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