Fremdkirchengänger

Es ist so wohltuend ausschlafen zu können. Heute fahren wir zum 11-Uhr-Gottesdienst in eine andere Gemeinde. Ganz entspannt machen wir uns fertig und nähern uns gemütlich einer ehemals katholischen Kirche, die jetzt die Evangelische Christus-Brüdergemeinde übernommen hat. Wir parken vor meiner alten Schule, es kommen Erinnerungen hoch, und wir spazieren gedankenvoll am Wald entlang auf das Gotteshaus zu. Der Gottesdienst ist ein klein wenig anders als bei uns. Viele junge Familien und schier unzählig viele Kinder prägen das Bild der Gemeinde. Die Predigt ist lang aber gut und bezieht sich auf zwei Bitten verbunden mit einer Verpflichtung aus dem Vaterunser. Gesegnet fahren wir wieder heim. – Die Mittagspause entspannt Körper und Geist wie gewohnt bestens. – Nachmittags ist die Predigt aus Bremen an der Reihe und diese fordert uns auf im Glauben viele Fragen zu stellen. Interessant, wenn auch manche Aussage an vielen Sonntagen immer wieder neu verkündigt wird. So ist er halt, der Olli. – Abends wiederholt das ZDF eine Dokumentation über den Orient-Express. Obwohl ich sie schon einmal vor langer Zeit gesehen habe, ist sie wieder hochinteressant und spannend. Danach ziehe ich mir ein paar Storys rein und lasse mich schließlich von Bruder Lukas in die Nachtruhe schicken. Diese Gewohnheit gefällt mir inzwischen ziemlich gut. Der Schlaf wird heute mal nicht bewertet, weil die Watch des Stromes bedarf und mit dem Ladegerät kuschelt. Anfänglich komme ich nicht zur Ruhe aber so gegen drei Uhr stellt sich die ab und an unterbrochene Nachtruhe ein. Vielleicht sollte ich eine Stunde vor dem Zubettgehen Bedienungsanleitungen oder EU-Verordnungen lesen 😉🤔😀? Ob das wohl hilfreich wäre?

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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