Arbeit, Sonne und Rosé

Im Tiefschlaf dringen Stimmen an mein Ohr, es wird geklopft, gehämmert und Baulärm veranstaltet. Ganz langsam kommt ins Bewusstsein, dass das ja bei uns auf dem Grundstück stattfindet. Die fleißigen Handwerker sind angerückt um ein paar alte, verrottete Stützen zu entfernen und neue stabile zu montieren. Es dauert auch nicht lange bis es klingelt und die Jungs nach Strom verlangen. Zu meinem persönlichen Glück ist meine Mitbewohnerin schon auf den Beinen und stellt die arbeitende Bevölkerung zufrieden. Danke, das rettet mich und ich kann in der gewohnten Langsamkeit meinen Körper vom Ruhe- in den Wachzustand hochfahren. Gut Ding will halt Weile haben. Inzwischen sind die alten Träger demontiert und ihre Fundamente mit dem Bohrhammer niedergemacht oder freigelegt und entfernt. Die Sonne prallt von oben auf die armen Arbeiter und die wirken wortwörtlich im Schweiße ihres Angesichts. Dass sie im Schatten wirbeln macht bei den Temperaturen keinen wirklichen Unterschied. – Abends kommt lieber Besuch, wir plauschen, testen Rosé-Weine und fachsimpeln über Photovoltaik und Wärmepumpen, über Urlaub und Freizeit, kurz über alles was uns in den Sinn kommt. Feiner Abend an dem es noch nicht einmal sehr spät wird.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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