Brandy-Tasting

Die Handwerker rollen wieder recht früh an – so sind sie eben. Heute werden die restlichen Träger am Querbalken befestigt, jetzt trägt der Balken die Träger, später ist es umgekehrt – ein kleines Sinnbild für das Leben in dieser Welt. Die gestern mühsam ausgehobenen bzw. per Bohrhammer freigelegten Löcher werden nun mit Beton verfüllt, der die hineinragenden Stahlstützen umspült und ihnen nach der Trockenphase festen Halt geben soll. Es passt viel Beton, sehr viel Beton in diese Höhlen. Gegen Mittag, gerade richtig zum Feierabend, sind die Jungs fertig und können ins Wochenende entfleuchen. Es sei ihnen von Herzen gegönnt. – Am späten Nachmittag lassen wir uns testen – negativ, Gott sei Dank! Im Anschluss steht eine Brandy-Verkostung bei meinem Schwager auf dem Programm. Dazu reicht meine Schwester superleckeren Schinken, wohlmundende Artischocken, perfekt gewürzte Mini-Oliven und herzhaften Käse samt Weißbrot und Pumpernickel. Einfach nur stark. Die Gläser füllt der spendable Probiermanager mit nur wenig Brennstoff, so dass der Trunkenheit gut gewehrt wird. So soll es sein, einfach perfekt. Die Unterschiede zwischen spanischem, italienischem und südafrikanischem Brandy, in unterschiedlichen Altersklassen, sind signifikant. Eindeutiger Gewinner ist, wie zu erwarten war, der zehnjährige KWV aus Südafrika. Mit größten Befürchtungen bezüglich einer alkoholischen Überforderung war ich angereist und leicht beschwingt, heiter und gelassen konnte ich mich – natürlich nur als Beifahrer heimwärts kutschieren lassen. Klasse! Aus der Mediathek streamen wir zu Hause angekommen noch den Freitagskrimi und begeben uns danach, normal spät, zur Ruhe. Interessanter, vielseitiger Tag.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert