Expedition im Supermarktdschungel

Draußen wirbelt irgendeine Tiefbaufirma und verlegt Glasfaserkabel. Von einem Hausanschluss scheinen wir noch meilenweit entfernt zu sein. Nun denn. – Die Sonne lacht vom Himmel und so muss ich mich eilen Wäsche in die Maschine zu verfrachten. Jeder Sonnenstrahl ist bei den derzeitigen Strompreisen kostbar. – Heute ist darüber hinaus erneut Shopping-Day für mich. Auf geht’s zu Aldi und Edeka ins Nachbardorf. Für fünf Euro habe ich Plastik-Leergut dabei – Happi Happi für den Automaten. Mein erster Eindruck: zwischen ALDI und NORMA liegen Welten – sowohl beim Geruch des Ladens als auch beim Angebot. Nun gut, so lange ist mein letzter Besuch beim blauen Discounter nicht her – doch die Erkundung ob und wo sich Gesuchtes in welchem Gang und an welcher Stelle verbirgt, ist immer wieder spannend. Ein Vorteil sind hier die Einkaufswagen-Autobahnen zwischen den Regalen, ich komme gut durch 😀. Andererseits ist die Erfahrung nicht widerstehen zu können – schwups landet der Artikel im Zahlmobil – erschütternd. Bei Edeka gegenüber entdecke ich für mich das Salatbüffet, das ich vormals immer links liegen ließ. Wow, welch ein Angebot von leckeren Ingredienzien. Ich bin voll begeistert und schlage zu mit Mais, Kidneybohnen, Krautsalat, Oliven, Möhrenklein und vielem mehr. Ich sollte künftig mein Fastfoodzeug minimieren und öfter mal hier vorbeischauen. Echt ansprechend und, wie ich zu Hause feststelle, super lecker! – Leider muss ich noch die Schnitzel-Pürree-Reste von gestern aufbrauchen, so dass mein Umfang sich weiter mehrt. Das ist gar nicht gut. Ein weiterer Fernsehabend mit Barnaby, Morse und Renoir lässt mich sehnsuchtsvoll an Ägypten denken. Es wird extrem spät. Ich neige der Überzeugung zu, dass ich mich möglicherweise nicht so im Griff habe, wie es gut für mich wäre. Wenigstens diese Erkenntnis ist da. Gute Nacht.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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