Gescheiterter Fluchtversuch

Es ist noch ein wenig Zeit, schnell Augen zu und druseln, die Müdigkeit siegt, plötzlich ist es zu spät zum Aufbruch. Es bleibt mir wieder nur der virtuelle Gottesdienst, was diesmal besonders schade ist, denn es handelt sich um einen Abendmahlsgottesdienst. Die Predigt zur Jahreslosung ist sehr eindrucksvoll doch die Traurigkeit nicht ans Abendmahl gedacht zu haben bleibt. Seufz. – Draußen ist es eher trübe, auf Sylt scheint die Sonne, schön für meine Kurbegeisterte. – „Highlight des Tages“ ist meine erste Kartoffelpüree-Produktion, selbstverständlich aus der Tüte. Das Vorhaben gelingt, mithin muss die Zubereitung einfach sein. Und das ist sie auch. Dazu brate ich mir zwei Kalbsschnitzel in der Pfanne, eins für heute, eins für morgen. Auch das geht problemlos von der Hand, denn beide sind schon adäquat präpariert. Dieses Mahl ordne ich den essbaren Speisen zu. Fein. – Mittagspause, Piepmatzfütterung, Holzversorgung und Tea-Time beschäftigen mich ausreichend am Nachmittag, fast hätte ich dazu noch eine einwöchige Super-Duper-Last-Minute-Ägyptenreise gebucht. Letztlich sehe ich schweren Herzens davon ab mangels Erfolgsaussichten im Abstimmungsprozess des Familienkabinetts. So spielt das Leben, eben. – Ein Tatort-Guckversuch scheitert gewaltig, Castle und Beckett trösten mich mit ihrer Ermittlungsarbeit darüber hinweg bis eine neue Barnaby-Folge mein Herz erfreut: Bei einer Art Musical wird etlichen Mitspieler ihr Lebensfaden abgeschnitten, weil ein inzwischen todkranker Helfer sich für jahrzehntelange Demütigungen rächt. Das Ganze ist frei und frech herausgespielt und nicht mit herzensdüsteren in eigener und fremder Dumpfheit herumirrenden Akteuren gespickt wie beim Tatort. Nett anzuschauen. Mit Candice Renoir geht es in die Nacht. Es wird, seufz, wieder sehr spät. Der Schlaf freut sich, dass ich endlich komme und schlägt sofort zu. Klasse.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert