Frankfurt am Main

Schlaftrunken, missgestimmt und unsagbar müde ist das Frühstück mir wurscht, selbst Kaffee verschmähe ich und im Bus mühe ich mich redlich ums Wachwerden. Mit zunehmender Helligkeit gelingt es, doch nun quälen mich die Freuden einer Busreise. Gestern war ich wenigstens noch durch das Alpenpanorama ein klein wenig abgelenkt, doch heute verstärkt das triste Autobahnumfeld meine Nöte noch. Endlich, endlich erreichen wir Frankfurt und ich bin wieder frei. Nein, das Transportmittel Bus überzeugt mich auf langen Strecken nicht. Ich bin definitiv neun Zentimeter zu groß für dieses Gefährt. Selbst bei Ryanair kann man im Gang stehen und muss nicht sein Haupt beugen in der nicht immer berechtigten Hoffnung es tief genug zu halten. Okay, eine Busfahrt ist deutlich besser als zu laufen oder in der Bahn zu stehen, das gebe ich gern zu. – Wir sind beide so geschafft, dass wir im Hotel ins Bett fallen und mehrere Stunden nötig sind, um uns wieder halbwegs aufzurichten. – Am Abend treffen wir unseren Neffen samt Verlobter und gehen in ein echt nettes Apfelweinlokal. Meine Zeit, ist der Äppelwoi hier gut, unverdünnt natürlich. Ich bestelle eine Handkäs-Bratwurst, suche den Handkäs und werde belehrt, dass derselbe bereits in der Wurst verarbeitet sei. Armer Handkäs! Man lernt nie aus. Ich bin gern mit unseren „Frankfurtern“ zusammen, es ist immer eine tolle Runde. Trotzdem begrüßen wir unser Nachtlager mit Freuden und verschlummern, mehr oder weniger, den Stress der Busreise. Welch ein Tag!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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