Sonnentag

Wir frühstücken gemeinsam. Das gefällt mir sehr. Die Lerche schwirrt ab um der Sangeskunst zu frönen und ich bleibe hier, um mir Bewegung zu gönnen. Heute geht es Richtung Bahnhof den Berg hinab. Die Vielfalt des Geschäftslebens in diesem kleinen Städtchen überrascht mich doch. Noch mehr überrascht mich das tolle Wetter, heute entwickelt sich ein sommerlicher Frühlingstag. Es macht Freude durch die Straßen zu streifen. Am Ehrenmal mit einem liegenden Löwen obenan lege ich eine Halbzeitpause ein. Schön ist’s hier. Dann geht es wieder bergauf (Bergwanderer würden das als ebenen Weg bezeichnen😀😉) zurück zur Fußgängerzone. Dort gönne ich mir im Port Louis eine oberleckere Ofenkartoffel mit Quark, Räucherlachs und Meerrettich. Phantastisch. Währenddessen ruft meine mittagspausierende Sängerin an, wir treffen uns hierorts und spazieren dann ins Hotel. Nach der unvermeidbaren Mittagsruhe wage ich mich erneut auf die Straße, spaziere bis zur Bergbahn und pausiere auf der Rücktour im Bier-Comptoir mit einem Kellerbier. Dort setzt sich ein freundlicher, gleichaltriger Mann mit Rollator zu mir und bekommt sofort einen Latte Macchiato serviert. Er sieht etwas abgewirtschaftet, freundlicher formuliert auf einfachen Lebensstil reduziert, aus, ist ein angenehmer, netter Gesprächspartner und wir kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen. Ich bestelle mir sogar ein zweites Bier, obwohl ich eigentlich gehen wollte. Die Sommersonne schwindet, Kälte kriecht unter meinen Pullover und so mache ich mich dann doch auf den Heimweg. Dabei stelle ich wieder einmal fest, dass Nachtleben keinerlei Reiz auf mich ausübt. Zu alt 😉 offensichtlich. Dann ist das so. Immerhin bin ich heute fast genau 9.700 Schritte gelaufen. Der Höhepunkt ist erreicht. Es wird spät, wie immer hier.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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