Zwei Todesnachrichten in Folge

Ich zelebriere ein ruhiges, geordnetes und gemütliches Aufstehen. Mein Bettnachbarin 😉 hat mich schon früh zwecks auswärtigem Frühstück verlassen. An Kaffee, Knäckebrot und Zeitungen schließt sich die Rückeneinstimmung an. Bei so einem späten Tagesbeginn naht die Mittagszeit im Sauseschritt. Nach einer kurzen Mittagsruhe treffe ich mich mit Freunden zu einer ausgiebigen Diskussion über die Kapitel 10 und 11 des Propheten Sacharja. Noch vor meiner Ankunft, fast mit dem Finger auf dem Klingelknopf, ereilt mich die erste Todesnachricht. Meine Tante aus Leipzig ist verstorben. Das ist sehr traurig, denn wir kannten sie recht gut. Als sie den Bruder meines Vaters heiratete habe ich sie kennengelernt. Wir haben die Familie noch zu DDR-Zeiten regelmäßig besucht, erst per Bahn, später durften wir mit dem Auto einreisen. Jetzt lasten auf meinem tief trauernden Cousin alle Aufgaben rund um den Tod seiner Mutter. Leider waren wir vor einigen Jahren zur Beerdigung meines Onkels verreist, was mich immer noch schmerzt, hoffentlich hindert uns jetzt nichts. – Abends, Barnaby ermittelt gerade, trifft die zweite Todesnachricht ein. Ein Cousin meiner Frau wurde tot aufgefunden. Zu ihm hatten wir nur lockeren telefonischen Kontakt, mal mehr mal weniger. – Vor ein paar Tagen verstarb zudem noch der Schwiegervater eines Neffen. Dieses Jahr setzt sich nach einem furiosen Reiseauftakt nunmehr ziemlich niederschmetternd fort. Nun ja mit zunehmendem Alter muss ich wohl damit rechnen: Verwandte und Bekannte sterben bis es einen selbst trifft. Doch die gewisse Hoffnung auf die Ewigkeit tröstet da sehr, einstens bei Gott zu leben – welch ein wunderschönes Ziel! – Es wird wieder spät aber die Nacht gestaltet sich ganz okay.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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