Schlapper Couchy trifft Super-Powerman

Heute bekomme ich erst mit, dass es einen Anschlag auf Trump gab. Ich staune wie der Attentäter einfach so durch den Kontrollpunkt rennen konnte und wundere mich, dass er erst weit dahinter gestoppt werden konnte. Kaum zu glauben, dass er nicht erschossen wurde, wie es in den USA üblicherweise zu erwarten wäre. Gott sei Dank ist Trump nichts passiert, dabei spielt es keine Rolle ob ich den Typen mag oder nicht. Attentat geht gar nicht. – Nach unserer Morgenandacht eröffne ich Shortys Saison. Ich baue seine Ladestation auf, schließe sie an und freue mich, dass die Diode grün leuchtet. Alles roger, toll. Nun noch Shortys Programmierung checken, ich reduziere seine Arbeitszeit probeweise auf 10 bis 17 Uhr (mal schauen was er so trotz Ladepausen schafft) und kontrolliere seine Arbeitstage (Mo, Di, Do, Fr) und bestätige durch ‚okay‘. Ich schicke ihn zur Ladestation und er parkt vorbildlich ein. Dann schalte ich auf ‚Auto‘ und er müsste losziehen. Tut er aber nicht. Aha, da steht wohl ein Ladevorgang an. Eine Zeit bewegt er sich immer noch nicht. Das ich höchst verdächtig! Beim Nachschauen merke ich, dass ein Druck auf ‚Okay‘ den Montag als Arbeitstag gelöscht hat – die Taste ‚zurück‘ wäre hier korrekt gewesen. Tücke der Technik. – Am Nachmittag tagt unsere kleine Männerrunde. Ein Freund, ein Jahr älter als ich, schafft es siebzigmal seinen Oldtimer per Kurbel zum Anspringen zu überreden sowie danach problemlos 50er-Betonplatten auf die Egge zu platzieren – aber ich, armes, schlappes Würstchen, könnte dagegen allerhöchstens vor Bewunderung platzen, denn nach Shortys Saisonstart hat mich völlig geschafft, platt gemacht, ausgepumpt. Das wird böse mit mir enden. – Abends tröste ich mich mit Herz-Schmerz-Storys und erfreue mich an 20 Tipps zu Mein-Schiff-Kreuzfahrten. Es wird normal spät und der Schlaf ist toll. Wow, schon wieder!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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