Fasten, Vergebung und seltsame Träume

Der erste Sonntag im Monat ist jedes Mal etwas Besonderes. Wir haben mehr Zeit fürs Frühstück, denn unser zweiter Hauskreis, die ‚Studierstube‘, trifft sich zur normalen Gottesdienstzeit bei uns. Das ist nur möglich, weil unsere Gemeinde dann erst am Abend zusammenkommt. Heute sprechen wir über Sacharja, übers Fasten gestern und heute, seinen Sinn, sein Ziel und unsere Erfahrungen damit. Ich höre interessiert zu, denn ich habe keine. Dennoch verstehe ich es nicht so ganz. Will man Gott damit beeindrucken? Oder gar zwingen? Soll es die Ernsthaftigkeit der Bitte betonen? Aber warum, Gott kennt doch unsere Gedanken? Ist es eine leibliche Übung – die was, bitteschön, bewirken soll? Oder praktiziert man es einfach nur weil Gott es so will? Das könnte mir noch einleuchten. Meine Verunsicherung bei diesem Thema ist trotz mancher Erfahrungsberichte nicht wesentlich geringer geworden. – Am Nachmittag bin ich, Gott sei Dank, kaum aufgeregt wegen meiner bevorstehenden Moderation, kann sogar das eine oder andere darin noch verbessern. – Abends gibt Gott mir einen ruhigen Sinn. Ich schwitze überhaupt nicht, bin völlig ruhig und entspannt. Danke!!! Die Predigt über die Gnade, über Buße und das Kreuz, den Glauben und die Vergebung spricht mich sehr an und bleibt gegenwärtig. Das ist gut. – Daheim lassen wir uns einen feinherben Wein munden, nicht so ganz meine Richtung, aber mir bleibt das Sodbrennen erspart und dafür bin ich Gott sehr dankbar. Über den Schlaf gibt es nichts weiter zu berichten, nur die Träume sind wieder einmal echt ätzend. Dann ist das so, so lange mich nicht mehr „quält“ kann ich froh und glücklich sein. Isso!!!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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