Einkäufe und die Heinrichsflut

Das Aufstehen fällt gar nicht schwer, schön, wenn man Alkohol in Maßen (und nicht in Massen) konsumiert hat. Feine Sache. Heute feiern wir die kleine Messinghochzeit und morgen die große – das hängt mit Standesamt und Kirche zusammen. Am Vormittag wird noch ein wenig von gestern aufgeräumt, meine Messingbraut bereitet Desserts für morgen vor und ich überlege mir die Partybestuhlung bei Sonnenschein und Regen, denn die Wetter-Apps verheißen unisono nichts Gutes. Das bleibt uns nur zu beten und auf Gottes Hilfe zu hoffen. ER wird eingreifen, wie auch immer, wir werden geführt, da bin ich sicher. – Am Nachmittag kaufen wir die Getränke ein, wie üblich viel zu viel aber die Gäste-Geschmäcker sind halt verschieden. Hoffentlich bleibt nicht zu viel übrig, dass wir monatelang Brause, Cola, Bier oder Almdudler (letzteres wäre noch zu ertragen 😉) konsumieren müssen. – Daheim gilt es die flüssige Verköstigung auszuladen, in den Wohnzimmerkühlschrank einzulagern und sich Gedanken zu machen wo der Rest platziert werden kann. – Abends begebe ich mich virtuell nach Ostwestfalen-Lippe und sehe mir einen Bericht über die Heinrichsflut 1965 an. Das muss schrecklich gewesen sein, ohne jegliche Vorwarnung steigt das Wasser der Lippe samt Zuflüssen in kürzester Zeit um ein paar Meter, damals gab es kaum eine Funkverbindung, das Festnetztelefonnetz bricht zusammen und jede Hilfstruppe werkelt allein unkoordiniert vor sich hin. Hinterher youtube ich, lese und schaue in der Gegend herum – das Übliche eben, schön wenn man sich auf Routine zurückziehen kann. Normalspät begeben wir uns zur Ruhe und lassen den Schlaf seinen Job machen – bei mir lässt er sich gut Zeit damit.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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