Fort-de-France/Martinique

Wir sind endlich in Europa, wenigstens im Daten-/Telefontarif! Ich schalte alle Geräte wieder auf Empfang und aktualisiere was das Zeug hält. Heute am Abend muss alles auf dem neuesten Stand sein. Die Verbindung ist gut und alles entwickelt sich perfekt. Beim Frühstück unterhalb des Diamanten geht draußen ein Wolkenbruch nieder, des es wahrlich in sich hat. Gut, dass wir hier geborgen sind. – Mein Rücken macht sich nach langer Zeit wieder bemerkbar. Voller Reue absolviere ich meine Turnübungen in der Kabine. Dankenswerterweise reagiert er gut darauf. Uff, danke dafür. – Wir begeben uns in die Stadt, eine kleine Lauferei bei großer Hitze und stellen voller Freude fest, dass hier die Sonntagsruhe eingehalten wird. Das finde ich gut, wenn auch die allerorts runtergelassenen Jalousien nur entfernt ahnen lassen was uns am Alltag erwartet hätte. Die Straßen und Bürgersteige vermitteln europäisches Flair mit kleinen karibischen Einschlägen – ein voller Gegensatz zu St. John’s/Antigua. Die Kathedrale liegt mitten in der Stadt, ein kleine Gesellschaft bereitet sich auf eine Taufe vor und ich bin dankbar am Sonntag in einer Kirche gelandet zu sein. Besonders beeindruckt bin ich von einer Weihnachtskrippe im inländischen Stil. Das Geschehen wurde flugs in die Karibik verlegt, die Figuren spiegeln das hiesige Leben wieder – da hat jemand die Aussage, den Inhalt der Weihnachtsgeschichte voll verstanden und bestens visualisiert. Plötzlich erhebt sich ein Lärm, es klackert lautstark aufs Dach und von draußen herein. Der Himmel schüttet sich mit Schmackes aus – da ist Power pur hinter. Kurz darauf strahlt uns die Sonne wieder hitzestark voll an. So ist das hier. – Im örtlichen Park sehen wir einen mächtigen Baum und zwei Palmenwäldchen sowie ein große Bühne an der Kopfseite. Hier scheint gut feiern zu sein. Derzeit herrscht zu Füßen des historischen Forts allerdings Ruhe und Frieden. Langsam begeben wir uns zurück zum Schiff. Ich nutze die Zeit um ein paar Tagebucheinträge nachzuholen – bei jedem Tag in einem neuen Hafen fällt die Aktualität mitunter hinten runter 😉. So ist das Leben, so ist der Urlaub – und die Wärme lähmt mich zusätzlich. Ich habe es vielleicht gut😀😇👍🥃🍸🥂!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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