Pointe-á-Pitre/Guadeloupe

Endlich wieder in Europa! Handys, iPads und alle Elektronik bringen sich auf den neuesten Stand. Doch wir sind gefordert als Frühaufsteher zu glänzen, denn um 8:15 Uhr startet unsere Tour auf Saint Marie nach Honoré – wie Guadeloupe und Deshaies in der Serie „Death in Paradise“ heißen. Unser englischsprachiger Guide ist eine Quasselstrippe allererster Güte. Ja, ich verstehe eine Menge seines Wortschwalls, schalte dennoch zwischendurch ab angesichts des überbordenden Informationsstroms. Guadeloupe überzeugt durchaus, das Spektrum der Lebensverhältnisse ist allerdings sehr breit. – Marvin, der Guide, präsentiert uns zuerst das Hotel der Filmcrew, wenn Dreharbeiten laufen. Derzeit laufen sie leider nicht 😢. In diesem Hotel spielt auch eine Folge in der eine Braut auf mysteriöse Weise von ihrem Balkon in den filmischen Tod stürzt. Danach besichtigen wir den Standort des Strandhauses des Inspektors, das aber nur während der Dreharbeiten dort errichtet wird. Wir alle starren auf eine leeren Strandabschnitt mit einem Baum in der Mitte, der – jeder Serienfreund weiß das – mitten in der Hütte steht. Schließlich erreichen wir Deshaies (Honoré). Die reale Polizeistation ist eine kleine Hütte mitten in der Hauptstraße. Die Serienpolizeistation wird als Touristenziel vermarktet und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Es ist schon spannend am Originaldrehort mal durch die Kulissen zu streifen, aus einer Gefängniszelle herauszublicken oder sich mal auf dem Stuhl des Inspektors zu flegeln. Einfach cool mal am Drehort zu sein. Die bekannte Bar der Ermittler vermarktet einheimische Biere zu 5 Euro das Fläschchen – nun gut warum sollen nicht auch ein paar Einheimische mitverdienen? Es sei ihnen von ganzem Herzen gegönnt. Nach zwei Stunden vor Ort geht es zurück zum Schiff. – Eine Dusche und eine lange Mittagsruhe später lassen wir den Tag erst auf der Außenalster, dann in der Kabine ausklingen. Mein Schiff 3 steuert währenddessen auf unsere letzte Karibikinsel dieser Reise zu. Morgen geht es wieder früh los, fast wie heute.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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