Dominica/Roseau

Wir liegen weit draußen im Containerhafen. Es sind schier endlose zwei Kilometer bis zur Stadt. Die Sonne entfaltet größtmögliche Hitze, nur ein paar Palmen spenden Schatten auf dem Weg. Nebenan schiebt sich eine scheinbar endlose PKW-LKW-Bus-Kleinnbus-Schlange vorbei, Lärm und Mief verbreitend. In der Vorstadt entfallen die Bürgersteige, bzw. sie verkürzen sich auf Menschenbreite. Irgendwann kommt man in die nicht unbedingt als sehenswert zu bezeichnende City. Vielleicht waren wir auch zu fertig um eine repräsentative Erkundung durchzuführen. Auf dem Rückweg versuchen wir über den schwarzen Strand die Vorstadt zu umgehen, das geht eine zeitlang gut, zwar an mitunter finsteren Hinterhöfen vorbei, aber voran. Irgendwann müssen wir doch zurück zur Straße. Äußerst freundliche Anwohner weisen uns den Weg. Dankeschön. – Der, genau genommen, gar nicht mal so lange Fußmarsch hat mich völlig fertig gemacht. Ein Lob den Braumeistern des alkoholischen und des nichtalkoholischen Paulaner Weißbiers. Ihr macht einen guten Job! – In der Außenalster genehmigen wir uns schließlich noch ein Eis und lassen den Abend auf dem Kabinenbalkon ausklingen. Noch zwei karibische Tage warten auf uns, dann ist Abschied angesagt und es geht in eine vergleichbar unfreundliche Klimazone. Genießen wir die Zeit!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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