KI toppt Begabung?

Schon wieder nimmt ein Sonntag an Bord seinen Lauf. Ich habe mich mit dem Datenverbrauch völlig verschätzt, war viel zu sparsam und so haben wir beide noch große „Restbestände“. Die können wir heute wunderbar nutzen um den Gottesdienst aus Bremen nachzuschauen und bei dem unserer Gemeinde live dabei zu sein. Der „Drei-Stunden-Vorteil“ kommt uns dabei zugute. Drei Seetage westlich von Madeira Gottesdienste in Deutschland zu verfolgen, hat schon was. – Am späten Vormittag wollen wir einen Vortrag über die Künstliche Intelligenz hören. Bei einem Passagier-Altersdurchschnitt von 67,4 Jahren erwarte ich eine kleine, überschaubare Zuhörergruppe. Weit gefehlt! Der Saal platzt aus allen Nähten, alle Stühle besetzt, einige Gäste begnügen sich sogar mit Stehplätzen – wow!!! Das Referat ist anschaulich und altersgerecht, sehr informativ und ich lerne mancherlei über die vielfältigen Möglichkeiten und die diversen KI-Systeme. Ich kann mir nicht helfen aber irgendwie ist es beschämend wenn die KI kreativer ist, besser formulieren kann und weniger Rechtschreibfehler hinterlässt als ich, armes Würstchen, selbst. Das weckt Neid und Argwohn 😉😀😇. Wo bleibt meine Persönlichkeit dabei? Soll dieser Rechenknecht doch mit sich selbst kommunizieren und ich lege mich in die Sonne! – Apropos Sonne, dieselbe scheint heute immer noch kräftig und will eine Menge Wärme verbreiten, wenn nicht dieser permanent kühlende Wind sie dabei ausbremsen würde. Dennoch ist es tagsüber angenehm auf dem Balkon und ein Zigarillo produziert sowohl gute Laune wie auch einen schalen Geschmack im Rachenraum. Nein, ein echter Raucher werde ich wohl nicht mehr! – Abends laden ein paar Offiziere zu einer Kochshow ins Theater ein. Ich meide dieselbe, denn kochen passt nicht in mein Gabenprofil, doch meine Allerliebste kommt voll begeistert wieder. Offensichtlich konnte mein Vorurteil nicht gegen die Realität bestehen. So ist das Leben eben. Da muss ich durch. – Die Nacht gestaltet sich etwas angenehmer, selbst die Unterbrechungen nehmen ein klitzekleines Bisschen ab. Mit der Zeit freut man sich auch über Mini-Häppchen🤨. Na toll.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.