Das geheimnisumwobene Südland und Abba

Endlich ein Tag an dem man uns keine Stunde klaut. Aber wir sind ja auch bis auf zwei Stunden wieder an unsere heimische Zeit herangekommen. Zum Frühstück gönne ich mir zum zweiten Mal Crêpes, superschmackhaft aber absolut magenfüllend. Gegen Mittag lauschen wir einem Vortrag über das sagenumwobene Südland. In früheren Jahrhunderten waren Wissenschaftler der festen Ansicht, dass es im Süden einen riesengroßen Kontinent geben muss als Ausgleich zu den vielen Landmassen auf der nördlichen Halbkugel. Man suchte, stocherte im Nebel, stieß mal auf Neuseeland, die Ost- und Westküste Australiens (ohne zu wissen, dass es die Küsten einer Landmasse war). James Cook brachte etwas Licht in die Spekulationen und doch dauerte es noch in die Neuzeit hinein bis endlich die Antarktis entdeckt und kartografiert wurde. Hochspannend in wie viel Irrtümern, Mutmaßungen und Theorien die Menschheit herumirrte ehe sie über die Gestalt unserer Erde einen geordneten Überblick gewann. Übrigens erkrankte keiner von Cooks Mannschaft an Skorbut, weil er sie zwang regelmäßig Sauerkraut zu verspeisen (wer sich weigerte wurde ausgepeitscht bis er dazu willig war). – Hocherfreut genießen wir die angenehmen Temperaturen auf unserem Balkon wohl wissend um die heimische Kälte vor der mir jetzt schon graut. Kaum verreist man mal etwas länger und schon nutzt der Winter das brutal aus. Die Wärme hier macht dagegen durstig und so füllen wir unseren Bedarf gründlich in der Bar auf, selbstverständlich alkoholfrei. – Abends wird die Abba-Show wiederholt und kommt noch besser an (auch bei mir) als beim ersten Mal. An der TUI-Bar kämpft sich meine Ansteherprobte bis zur Bar durch, organisiert dort zwei Glas Wein und schwups verschwinden wir aus der Urlaubermasse in unsere Kabine. Ein starker Tag wird gefolgt von einer unterbrechungsreichen Nacht – was muss ich auch so viel Flüssigkeit meinem Körper zuführen? Selbst schuld.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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