Noch vier Tage und der Rest von heute

Mein Frühstück beschränkt sich heute auf eine Scheibe trockenes Artesan-Brot. Es tut gut, dem Magen am Morgen ein wenig Entspannung gönnen. Ich lasse alles in Ruhe angehen, schließlich sind es nur noch vier Tage und der Rest von heute bis zum Ziel. Entspannt begebe ich mich in die Schau-Bar, gönne mir dort einen Milchkaffee und stürze mich auf mein Tagebuch. Gut Tagebuch will Weile haben. Danach kämpfe ich mich erfolgreich durch ein Sachbuch und staune über die vielen Aspekte der Zeit, über mein Zeitempfinden sowie über die vielen Komponenten die im Körperinneren selbiges managen. Sagenhaft! – Das Mittagessen fällt heute aus, Hunger ist halt ein Fremdwort an Bord und selbst Appetit gehört zu den eher seltenen Empfindungen. Allerhöchstens spürt man wenn die Füllstandsobergrenze des Magens kurzzeitig unterschritten wird, welches auch nur ab und an geschieht 😉. Ein tiefes Aufatmen durchströmt den Leib. – Die Außentemperaturen sind auf dem Weg in den Keller, eingehüllt in eine dicke Jacke vernichte ich trotzdem ein letztes Mal auf dem Balkon ein Zigarillo. Rauchen ade, scheiden tut gar nicht weh. – Am Nachmittag merken wir, dass uns auf der Reise ein Highlight entgangen ist. Das Klassik-Quartett in der Schau-Bar lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen. Schade um die Auftritte, die wir versäumt haben. Vielleicht auf einer anderen Kreuzfahrt 😉😇🤔😁 wieder. – Im Theater lassen wir uns erneut verzaubern von unserem Magier. Er präsentiert eine tolle One-Man-Zauber-Show und bezieht das Publikum bestens mit ein. Es ist überraschend, verblüffend und wundervoll unterhaltsam. Gut aufgelegt organisieren wir uns noch ein Glas Wein, jonglieren es im schwankenden Schiff sicher zur Kabine und lassen dort den Tag ausklingen. Der Schlaf fällt relativ zufriedenstellend bis gut aus. Ist schon okay.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.