KI in der Kunst

Es gibt den Jetlag aber gibt es auch den Shiplag? Heute könnte der von mir (für uns) entdeckt worden sein. Wir kommen nicht aus den Federn (in Wirklichkeit aus den Kunstfasern😉). Nicht nur, dass es am Aufstehwillen mangelt, nein, wir schlafen einfach lange, tief und fest. Erst gegen zehn ergreift uns der Wille in den Tag zu starten. Ich nutze die Gelegenheit das Frühstück endlich mal wieder zu schwänzen. Das entspannt den Magen und vermittelt innere Ruhe. Ich habe mein Tagebuch lange vernachlässigt und ergreife die Gelegenheit ein paar Tage aus dem Gedächtnis „nachzuvollziehen😀“. Meine Allerliebste hat keinerlei Motivation mir dabei zuzusehen und zieht eine Vortrag über Gauguin vor. Ein wenig hätte der mich auch interessiert, doch der Lektor ist mir zwar als faktenreich, jedoch ebenfalls als lahm und in der Schriftsprache sprechend bekannt, so dass der Verzicht nicht allzu schwer fällt. – Über Mittag erschließt sich uns die KI als Künstlerin, als Werkzeug einer neuen Kunstrichtung. Sie erstellt zwar die Werke, doch die inhaltlichen Vorstellungen muss der Künstler einbringen, er muss korrigierend eingreifen und den kreativen Prozess steuern. Dann kann Erstaunliches gelingen – ein mit der KI erstelltes Bild hat bereits einen Kunstwettbewerb gewonnen. Starke Sache. – Oben auf Deck 14, das eigentlich Deck 13 ist, präsentieren der Kapitän und etliche Besatzungsmitglieder Beweise der Kochkünste aus ihrer jeweiligen einheimischen Küche zum Probieren. Meine menschenmengenangstbefreite Mitreisende stürzt sich ins Gewühl und ist ziemlich angetan. – Den Theaterabend schenken wir uns alldieweil dort zwei Comedians agieren deren Humor sich weit jenseits des unseren befindet. – Wieder staune ich über meine Müdigkeit, die sich hierorts viel zu früh zu Wort meldet. Okay, dann gebe ich halt nach und pflege meinen unterbrechungsreichen Schlaf. Das Schiff schaukelt sich durch die Nacht, der Wellengang wird stärker. Europa, wir kommen!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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