„Was nützt mich das?“

Letzte Woche habe ich mich noch gefreut, dass der neue Stromspeicher endlich funktioniert und jetzt fällt alle naselang ein Stecker aus und blockiert den Datenfluss. Wackelkontakt. Etwas ruckeln, schieben, ziehen und die Daten fließen wieder – bis zum nächsten Stillstand. Auf die Schadensmeldung an den Naturenergieladen erhalte ich sogar eine Antwort aber „die nützt mich nichts“ solange kein Techniker den Netzwerkstecker repariert. Teilweise ist es schlimm, dann hält die Verbindung wieder erstaunlich lange. Seufz. – Draußen hat es erneut geschneit, meine Lebenslanggefährtin will einen frühmorgendlichen Termin wahrnehmen und ich darf Laura aus der Garage fahren. Dabei bemerken wir, dass eine Abdeckung vorne rechts herunterhängt, nur noch von einer Befestigung gehalten. Ich entferne die Plastikhaube und so kommt zu ihrem ersten und ein zweiter Termin hinzu. Das braucht Zeit, ich turne erstmals wieder daheim herum und stelle fest, wie schwer es mir fällt in den alten Rhythmus hineinzukommen. – Am Nachmittag treffe ich mich mit meiner Männerrunde, das erste Mal nach mehreren Wochen. Die Hündin, einziges weibliches Wesen dabei, begrüßt mich besonders herzlich, denn ich habe wie gewohnt ein paar Leckerlis dabei. Wir Männer denken an alte Zeiten zurück, tauschen uns über Photovoltaik aus, über KI und mancherlei andere Themen. Nette Runde. Leider schneit es derweil wieder und ich darf nach Hause rutschen. Winter mag ich nicht, erst recht nicht solche Winter wie sie früher üblich waren und sich nun wohl wieder einschleichen wollen. Ich will zurück nach Madeira! Aus Gnatz bleibe ich lange auf aber „was nützt mich das?“ Nix und abermals nix. Seufz. Der Schlaf hat diesmal Träume mitgebracht zusätzlich zu den üblichen Unterbrechungen. Auch das noch!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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