Kerbtiere

Heute beschäftigen mich Insekten. Einmal die, die ein relativ dichtes Netz abhalten soll. Nun ja, eher die Wirkung, die ein solche Schutzvorrichtung auf eine im Inneren montierte Kamera hat. Tagsüber wirkt der Blick teilweise leicht bis mittelstark verschleiert. Das war zu erwarten. Doch in der Nacht spiegelt das Netz die Infrarotbeleuchtung zurück auf die Kamera. Man sieht nur eine weiße Wand. Jedoch geschickt positioniert mit der „Netzwand“ in angemessener Entfernung kann man sogar nachts hindurchsehen. Faszinierende Erkenntnis. Das wäre jetzt die Stunde für Mathematiker: In welchem Verhältnis vermindert sich die Reflexion bei zunehmendem Abstand. Da kann man sicher eine Formel ableiten. Höchstwahrscheinlich wird es diese bereits geben. Mich interessiert sie nicht. Meine zweite Begegnung mit den Nahrungsspendern, Bestäubern, Blutsaugern und Herumschwirrern ist eher tragischer Art. Ich entferne ihre sterblichen Überreste vom Fenster, den Spiegeln, und der Haube unseres Cabrios. Es sind nicht wenige. Das lässt hoffen. Möglicherweise sind die Unkereien über die dramatisch schrumpfenden Bestände auch nur eine weitere Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Lassen wir uns überraschen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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