Knete, Kraft und Können

Heute beschäftigen mich zwei Raubritterabrechnungen mit der Abkassierbehörde damit auch künftig Sinnvolles und Unsinniges vom Staat beschafft, hingestellt oder auf die Straße gestreut werden kann. Hilft ja alles nichts. Eigentlich habe ich auch nicht viel dagegen, dass ich Abzüge vom Brutto hinnehmen muss – nur diese elendige Belegsammlung – okay schicken muss man sie nicht mehr, sammeln aber doch – und die Jahreserklärung sind voll ätzend. Außerdem ist es eine Unverschämtheit Rentner zu besteuern. Wie sollen alte Menschen, deren geistige Kondition nicht selten eher auf dem arg absteigenden Ast hinunterrutscht, eine vernünftige Steuererklärung hinbekommen? Wenn sie keine willfährigen Kinder haben, werden wohl Betreuer ernannt, die gegen kräftiges Cash stellvertretend tätig werden. Das ist Geldraub in übelster Form. Wenn man schon unbedingt Knete von Rentnern abziehen will, dann soll man tunlichst einen Satz von 5%, 10% oder noch höher festsetzen und gleich von der Rente abziehen. Fertig. Wer allerdings wirtschaftlich noch aktiv ist und Geschäfte abwickelt, mit Aktien spekuliert oder sein Kapital eifrig vermehrt, dem kann man ja problemlos eine Steuererklärung zumuten. Nur meine Mum könnte das nicht mehr leisten, ja sie würde schon am Zusammensuchen der Unterlagen verzweifeln. Leute, die so etwas beschließen sind entweder dumm oder dreist. Ich vermute dreist. Es mag ja gute Gründe für eine Regelung geben aber jede Regelung, die die Betroffenen nicht würdigt, ist grundfalsch. – So, genug gemeckert. Außerdem bauen wir heute unser Partyzelt bei Freunden wieder auf. Drei junge Männer und ein nicht ganz so junger Mann packen kräftig mit an. Ich gebe gute Ratschläge und schraube nur ein paar Heringe in den Boden 😉. Es geht trotzdem alles flott von der Hand. Routine gepaart mit Kraft zahlt sich eben aus. Keine neue Erkenntnis.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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