Der Komplex der „Basilica di Santa Croce di Firenze“ entpuppt sich als ein Highlight unserer Tour. Nicht überlaufen, man kann in Ruhe alle Kunstwerke begutachten und es gibt viel zu sehen. Ein amerikanischer Priester zelebriert gerade eine Messe – ein festlicher Einstieg. Die Kirche enthält Schätzchen ohne prunkvoll überladen zu wirken – das ist sehr angenehm. Der Besuch der Lederwerkstatt ist unbedingt empfehlenswert. Das Museum zeigt in einem anschaulichen Film die aufwändige Restaurierung eines Kunstwerks. Eine toskanische Minestrone erfreut mich zur Mittagszeit, eine Servicio-Gebühr verleidet mir inzwischen massiv Italien. Spanien ist ehrlicher. Es ist wohl besser in Italien Restaurants zu meiden und auf Selbstverpflegung umzusteigen. Das bestätigt sich ebenfalls beim zwar köstlichen aber mit Neppgebühr arg „versalzenem“ Dinner. Arrivederci Italia – viva españa! Und ich dachte diese Fremdenfeindlichkeit hätte inzwischen ein Ende gefunden. Ist wohl nicht so.
Repetitorium: Ein Attentat der Mafia 1993 auf der Via del Georgofili tötet fünf Menschen, vernichtet ein Haus, beschädigt die Uffizien und Kunstwerke von unschätzbarem Wert. Das Haus wird wieder aufgebaut und ein Mahnmal an einer Hauswand – ein Mann wandelt auf des Messers Schneide – erinnert an die Vergänglichkeit aller Dinge.