Schlendern, flanieren und pausieren

Einen deutschen Gottesdienst im Ausland per Internet zu hören ist ein großer Segen. Das tut gut. Im Anschluss schlendern wir zur anderen Seite des Arno, schauen in die „Basilica di Santa Trinita“ hinein und bestaunen die Ponte Vecchio von der Rückseite. Die Schlange am Palazzo Pitti hält uns von der Innensicht ab – die Außenansicht ist beeindruckend genug. Auf dem Rückweg flanieren wir über die exklusive Einkaufsmeile Via de’ Tomabuoni, lassen uns von einer weiteren Kirche faszinieren und ich bin überwältigt von einem toskanischen Bohneneintopf. Lecker. Nach der Siesta umrunden wir die Kathedrale, pausieren in einer Trattoria am Po des Doms und lassen Hunderte von Touristen passieren. Es ist richtig nett. 

Repetitorium: Das Gebäude Orsanmichele hat schon einiges mitgemacht. Seine Karriere begann als Getreidemarkt. Dann wurde es zum Zunfthaus mit Kirche. Schließlich wurde es aufgestockt und mit einem Weizenspeicher „gekrönt“. Heute ist es eine sehenswerte Kirche mit prächtigem Altar, einem Marmortabernakel und einem Museum. Völlig anders entwickelte sich der Palazzo del Bargello. Vom Sitz einer Kommunalverwaltung wurde er zur Residenz eines Priors, transformierte zum Gerichtsgebäude, dann zur Wohnstätte des Polizeihauptmanns und tat einen tiefen Fall als Gefängnis und Hinrichtungsstätte im Hof bis es sich es sich zum bedeutenden Museum mauserte.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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