Ausklang

Der letzte Urlaubstag hat sich eingestellt. Wir nutzen die Zeit, um noch ein wenig durch die Gegend zu gondeln. Die Landschaft ist idyllisch, schmale Straßen, viel Grün, wenige Menschen, die in niedlichen Häuschen wohnen. Okay, ab und an sieht man auch Protz- und Prunkbauten, große Güter mit imposanten vollumbauten Höfen mit malerischen Einfahrten. Doch sie fügen sich wunderbar ins Gesamtbild ein. Man merkt ich bin begeistert. Am Wendepunkt unserer Route erreichen wir die Fähre, die gerade den Fjord bei Randers überquert und lassen uns dort den Wind um die Nase wehen. Besondere Freude löst bei mir – und das können wohl nur Männer meines Alters verstehen – eine öffentliche Toilette aus. Ein Fund zur rechten Zeit. Erleichtert cruisen wir ein paar Meter ins Land hinein und schon schweigt der Wind während die Sonne uns wärmend umfängt. Starker Wechsel. Eine wunderhübsche weiße Kirche, umgeben von einem gärtnergepflegten Friedhof, hinter einer Feldsteinmauer thront eindrucksvoll am Dorfrand. Überwältigend! – Zwischendurch überfällt mich das Grauen vor der Rückfahrt mit unvermeidbarem Grenz- und Elbtunnelstau sowie ab und an stockendem Verkehr als Bonus. – Doch vorher wollen wir den Abend geruhsam ausklingen lassen und uns so vom beschaulichen Dänemark angemessen verabschieden.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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