Außensicht

Offensichtlich fühlt sich meine Stimme anderswo wohler als bei mir. So stürze ich mich in leiser Verzweiflung auf die Fotos der Rheinreise und beginne eine Keynote aufzubauen. Auch das ist ein mühsames Geschäft angesichts der Vielzahl der Bilder, doch Schritt für Schritt komme ich zum Anfang. Der Coronatest ist natürlich positiv – keine gute Nachricht. Meine inzwischen nachgewiesen gesundete Partnerin darf überall hin und ist munter drauf. Ich dagegen werfe mir ein was einzuwerfen ist und kann mir irgendwann vielleicht einmal einbilden, dass es geholfen habe. – Draußen wird die Sonne nicht mehr durch die Hitze gebremst und so verbessert sich die Ertragslage bei der Photovoltaik deutlich, sie fährt das zweitbeste Ergebnis des Monats Juli ein. Gut so. Es gibt so Tage, da komme ich mir vor als wenn ich mich von außen betrachten würde, schauen wie ich lebe ohne aktiv beteiligt zu sein. Ja, das klingt etwas stark verrückt, ist aber nur – wenn überhaupt – ein kurzzeitiges Phänomen. Seltsam. Ansonsten vergeht der Tag mit hoffen und harren, was bekanntlich Weise zu Narren macht. Es wird mittelspät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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