Begeisternde Postbusrouten

Meine hochmotivierte Mitbewohnerin versucht eine Arztpraxis telefonisch zu erreichen. Erst ist sie, laut Ansage schon auf Warteposition 2, eine ganze Zeit später auf 1 und dann ertönt das Besetztzeichen. „Zwei, eins, k.o.“, die Servicewüste Deutschland glänzt mit vielerlei demotivierenden Varianten. Einfallsreich. – Gegen Mittag werkelt mein Krankengymnast an mir herum, bringt meine Rücken- und Bauchmuskeln auf Trab und schwups fällt das Gehen mir wieder leichter. Toll. Es folgt das traditionelle Shoppen bevor es heimwärts geht. – Nach der Mittagspause blicke ich entspannt auf unsere Konten, überweise ein wenig und warte getrost auf eine riesige Abbuchung urlaubsbedingter Ausgaben, die demnächst über die noch stolzen Salden hereinbrechen wird. Dann ist das so, adieu Knete, gute Reise. – Wir Menschen sind schon seltsame Wesen, bei Heussi lese ich von den ersten Jahrzehnten der aus der verfolgten Gemeinschaft zur Staatskirche aufgestiegenen Christenheit. Mit der gleichen Brutalität wie ehemals die Heiden plagen nun die Christen alle anderen Glaubensrichtungen. Das Machtstreben ist und bleibt eines der verderblichsten Gifte in der Geschichte der Menschheit. – Heute ist meine neue Leselampe gekommen, ihre Leuchtleistung ist zu stark um sie zurückzuschicken und gleichzeitig zu schwach um in Begeisterungsstürme ausbrechen zu können. Wir werden es beide mal miteinander versuchen😀🤔. – Abends lasse ich mich in zwei Postbusse entführen, die steilste Passstraßen in den Schweizer Bergen erklimmen. Faszinierende Beiträge rund um beeindruckende Routen. Das anschließende Lesen zieht sich hin und so wird es wieder sehr spät. When will I ever learn? Der Schlaf-Wach-Takt fällt eher nervig aus. Tja …

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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