Bibelwort und Feuerkorb

Gegen Abend soll unser Hauskreis eintrudeln. Wir bereiten den Keller für unser Treffen vor. Dort kann man gemütlich am Tisch sitzen und in der Bibel forschen. Da wir mit zehn Gästen rechnen, können wir unsere etwas breiteren Gartensessel nicht nutzen. Glücklicherweise können wir auf schmalere Esstischstühle zurückgreifen. Die scheinbar überflüssigen Sitzgelegenheiten wandern nach draußen auf die Terrasse – das schöne Wetter lässt das problemlos zu. Da wir anlässlich meines zwei Wochen zurückliegenden Geburtstages eine exquisite Bewirtung der Mannschaft planen, wirbelt meine küchenerfahrene Mitgastgeberin am Nachmittag in der Kochabteilung. – Sehr pünktlich treffen die Teilnehmer ein und präferieren die kältere Terrasse vor dem etwas angenehmer temperierten Gartenkeller. Also bleiben wir draußen vor der Tür. Erst als wir später den Feuerkorb anwerfen weicht die Kälte wohliger Wärme. Ein offenes Feuer erfreut halt die Herzen und lädt zum längeren Verweilen ein. Ich finde das echt gut. So wird es Mitternacht bevor die letzten Gäste sich auf ihren Heimweg begeben. Wir bleiben noch lange bei den lodernden Flammen sitzen ehe wir das Mobiliar wieder ins Haus verfrachten. Der Feuerkorb muss draußen bleiben. Es ist sehr spät geworden. Es war eine supernette Runde.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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