Budapest

Wir wachen auf und es ist doppeldunkel. Neben unserer Kabine liegt ein anderes Schiff. Der Ausblick ist verstellt. So hart kann das Leben auf einer Mastfarm sein! Also begeben wir uns aufs Sonnendeck und erblicken Budapest. Ist das schön, ich mag diese Stadt. Erinnerungen an unseren letzten Urlaub hierselbst werden wach. Nach dem Frühstück geht es hinein ins Pester Leben. Erstaunlich an was ich mich so alles erinnere. Die Markthalle glänzt durch ein buntgemischtes Angebot und meine Mitreisende ersteht gleich etliche Tuben Paprikacreme in unterschiedlichen Schärfestufen, bleibt zu hoffen das wir das ungarische Idiom auch in Deutschland noch verstehen können 😉. Die Fußgängerzone weist wunderbare Fassaden auf, wir flanieren an scheinbar kleinen Shops vorbei, denn selbst die Supermärkte wirken von außen wie Tante-Emma-Läden obwohl sie innen viel zu bieten haben. Wir finden uns leicht zurecht und schlendern am Donauufer, erst an schwimmenden Restaurants, dann an einer Vielzahl von Kreuzfahrtschiffen vorbei bis wir schließlich unsere Alena erreichen, die wie bereits erwähnt in der zweiten Reihe liegt und nur übers Sonnendach ihres Nebenliegers geentert werden kann. Nach dem Lunch gönnen wir uns eine Mittagsruhe in unserer Dunkelkammer und begeben uns gegen vier auf einen zweiten Stadtbummel. Nach der überaus schmackhaften Dinnermast, typisch ungarisch behauptet der Koch, beginnt unser vorletzter gebuchter Ausflug: Budapest bei Nacht. Sehenswert, besonders die Fischerbastei mit ihren Ein- und Ausblicken. Ich bin schwer begeistert. Ein frisches Bierchen später, verkostet in unserer Lounge, geht es zur Nachtruhe bei ebenfalls ruhenden Motoren. Die Vibrationen fehlen und es ist ungewohnt still.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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