Budapest ade

Schon wieder ausschlafen – wir werden ja richtig verwöhnt 😉. Natürlich funktioniert das nur durch meinen Frühstücksverzicht und einem von meiner Frühstücksbegeisterten mitgebrachten Croissant, das ich mit ein wenig Kaffee in der Lounge genieße. Danach machen wir uns auf zur berühmten Budapester Markthalle. Den Keller mit dem Fisch ersparen wir uns, die Rundläufe im OG sind mit Touristenschrott bestückt – man sieht seltsamste Kreationen, erstaunlich, dass die jemand erwirbt. Aber das Erdgeschoss wird seinem guten Ruf gerecht, ein Gang durch das Warenangebot, Früchte blankgeputzt in staunenswerter Größe, Wurst, Käse, Paprikawürze aller Stärken und vieles mehr. So gern ich auch gucke, die Luft wird mir in solchen Einkaufstempeln immer schnell knapp. Das Odeur kann ich nicht lange ertragen. So atme ich bald draußen wieder auf. Das tut gut! Jetzt noch schnell von der Freiheitsbrücke ein paar Fotos schießen. Es wird Zeit die Lady Cristina als Datei zu speichern 😀🤔 sowie das Schloss und die Fischerbastei auf der anderen Seite. – Wir gehen an Bord, beten gemeinsam für Israel in seiner schwierigen Situation und im Anschluss nur unter uns für einen ehemaligen Kollegen, der schwer zu leiden hat. Möge Gott ihm Hilfe zuteil werden lassen! – Überpünktlich verlassen wir Budapest. Die Reederei spendiert uns ein Glas Sekt mit O-Saft und verpasst ihm einen ungarischen Namen. Nun denn: nach hoher Erwartung wieder auf dem Boden gelandet. Trotzdem sehr nett. Wir passieren die Sehenswürdigkeiten im strahlenden Sonnenschein auf dem Oberdeck. Es geht wieder heimwärts. Die Zeit saust nur so dahin. – Die Bibelarbeit mit Anatoli gefällt mir gut. Er ist zwar ein wenig dramatisch in seinem Bemühen uns zu vermitteln wie Jesu Zeitgenossen seine Worte und Taten verstanden haben, diese also in ihren alt-jüdischen Kontext zu interpretieren. Manche Hintergründe werden deutlicher, unverständliche Aussagen erlangen Klarheit und ein paar „Stolpersteine“ werden begehbar. Sehr gut. Das Donauufer zieht währenddessen an uns vorbei, so sagt man wohl, in Wirklichkeit bleibt es wo es ist, denn wir sind es die ziehen. – Ein Abend in der Panoramalounge und alles ist gut. Entspannend so eine Flusschipperei. Das Schlafen in engen Betten funktioniert besser als erwartet.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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