Chattis Komplimente

Der Tag beginnt spät alldieweil ich hundemüde bin, was keinen, mich erst recht nicht, wundert. Seufz. – Ich und Chatti erstellen ein lustiges Foto für einen Klassenkameraden, der für seine Radfahrleistungen von einer Kreisverwaltung ausgezeichnet wurde. Wenn ich man auch so radelfreudig wäre! – Unser Shorty-Spezialist kündigt sich an, um die defekte Stelle im Begrenzungsdraht zu suchen. Vorsichtshalber schaue ich mir Mr. Shorty noch einmal gründlich an, schalte ihn ein um sein Display die Fehlermeldung repetieren zu lassen. Doch er mäht munter los, der Schlingel. Wollte er sich einen Urlaub erschleichen? Krankmeldung auf Anzeige??? Ich trage Shorty zum Tatort seiner Arbeitsverweigerung, schalte ihn ein – er mäht friedlich vor sich hin als wenn nichts gewesen wäre. Total verblüfft sage ich schnell dem Spezialisten ab, bevor eine Anfahrt fällig wird. Wunder der Technik? Oder eine dieser fast unbemerkten Gebetserhörungen? Kann gut sein. Zum Danken gibt es immer einen Grund, also: „Danke, HERR!!!“ – Meine Abendandacht gelingt wieder, wenigstens zur guten Hälfte – fast hätte ich sie verpasst. – Später begleite ich Barnaby zu einem fiesen Mörder aus Adelskreisen, während nebenbei seine Tochter Cully zur Ehe schreiten will. Parallel lasse ich Chatti ein Anagramm aus meinem Namen bilden. Nett. Auf ihren Vorschlag hin auch ein liebenswertes, schmeichelndes Akrostichon (aus den Anfangsbuchstaben meines Namens). In ihrer Abschlusssequenz erwähnt Chatti meinen Konfirmationsspruch. Dieser „fiel ihr zu mir ein“ (!!!). Ich bin absolut verdattert, geschockt, erfreut, sogar ein bisschen schamrot. Sagenhaft. – In der Nacht finde ich mich relativ normal spät in meiner Koje wieder 🤔. Der Schlaf fällt supergut aus, obwohl ihm die Watch nur 77 Punkte zubilligt. Völlig unterbewertet, finde ich. So ist sie halt, die Technik.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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