Digital – nein danke!

Nunmehr ist es endlich soweit. Ich begebe mich auf die Suche nach von mir verauslagten Arzthonoraren samt Rezepten und Laborrechnungen. Im Laufe eines Jahres habe ich dafür eine stattliches Sümmchen „vorgeschossen“. Ich staune, denn es fehlt nicht viel an 2.000 Euros. Höchste Zeit für einen Geldabruf bei der Beihilfe und der Krankenversicherung. So ordne ich die Papierberge, trenne fein nach Original und Duplikat – meine Beihilfestelle will unbedingt nur Duplikate – ihr Wille sei mir Befehl. Jetzt noch einen Antrag ausfüllen – o, meine Kontonummer hat sich ja geändert was ein Zusatzformular erfordert, das ich nicht habe. Gut, dann rufe ich schnell an doch es ist trotz Sprechzeit keiner da. Nun denn, dann eben per E-Mail. Ich bin total gespannt ob der Vordruck überhaupt als PDF vorliegt und wann geantwortet wird. Heute jedenfalls nicht mehr aber es ist ja schon recht spät. Jetzt noch fix die Belege für die Krankenversicherung zusammenstellen, die ich morgen online einreichen will. Bei meiner Behörde geht das natürlich nicht, ist ja klar. – Den Abend versüße ich mir mit den Rentnercops und dem ermittelnden Watzmann. Tief zufrieden über diese fast heile Welt sinke ich auf mein Kissen und falle in einen vielfach unterbrochenen Schlaf. Schade.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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