Ein Turbo, ein Rasenterrorist und ein Vitaminmord

Heute startet meine Speedbox ihren Turbo. Bisher konnte man mittels ihrer Hilfe mit ca. 15 bis 18 MBit durchs Internet schlendern, wenn sie gut drauf war. Jetzt jagen wir mit 70 bis 90 MBit durchs Netz. Ich bin begeistert. Die Ursache ist der Standort, zwanzig Zentimeter nach links und 20 Zentimeter nach oben. Mehr nicht. Die Box stand bescheiden in der Ecke, unmittelbar vorm Fensterrahmen. Jetzt blickt sie durch die Scheibe in Richtung Funkmast. Sie liebt offensichtlich das Direkte. Es sei ihr von Herzen gegönnt. Manchmal ist es doch gut, wenn man auf einen Sockel gehoben wird. ‚Quod erat demonstrandum‘, wie man es beim Asterix-Latinum wissen muss. – Ich fummele also am Internet herum, während meine hochaktive Vertraute sich des ehemals vorbildlichen, jetzt durch Maulwurf und Frost gequälten, Rasens erbarmt. So eine einst vorbildlich grüne Fläche in diesem malträtierten Zustand zu sehen stimmt mich tief traurig. Ob dieses Mistgrabevieh auch unsere Beregnung zerstört hat bleibt weiteren Recherchen vorbehalten. – Abends sehe ich mit Grausen wie aus frischen Früchten etwas entsteht, was selbige neutralisiert, teilweise mit Schadstoffen versieht und völlig überzuckert als ‚Fruchtcocktail‘ in den Handel kommt. Schockierend. Es wird nicht sehr spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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