Eine Fußpflege und eine Verschwörungstheorie

Wir haben einen Termin und dürfen in die Stadt 😀😉! Doch Corona scheint sogar unsere Fußpflege (Podologe von Kassen anerkannt, deshalb geöffnet) zu beeinflussen. Die Dame arbeitet heute recht oberflächlich. Ich habe eine Maske auf und versuche leicht verzweifelt durch das Material Luft zu saugen. Schwer atmend und leicht durchgeschwitzt darf ich danach diesen Sauerstoffhemmer vom Gesicht reißen. O wie tut frische Luft gut. Besser drei Meter Abstand als dauernd diesen Zuluftbegrenzer rund um die Atmungsorgane. Zum Schutz anderer mag das okay sein doch da ist es wohl doch enorm bekömmlicher ganz in den eigenen vier Wänden, respektive Grundstücksgrenzen, zu bleiben. – Am Abend verkündet die Bundesregierung kaltlächelnd den Plan mich zu zwingen meinem äußerst ungeliebten Reiseveranstalter einen Zwangskredit zu Konditionen zu gewähren wie ich sie ansonsten nur meinen allerbesten Freunden einräumen würde. Ich schließe daraus, dass der Regierung die Reiselobby wichtig ist, das Wahlvolk ihr dagegen recht egal ist. Wenn die Reiseindustrie so bedeutend ist, weshalb hilft man ihr nicht mit KfW-Bankkrediten oder mit direkter Förderung aus Steuermitteln? Warum sollen die belastet werden, die zufällig zum Zeitpunkt der Krise eine Reise gebucht haben? Und wenn schon Gutscheine, warum gelten sie nur für einen Veranstalter? Ich könnte als Kompromiss recht gut damit leben mit einem Gutschein meines ungeliebten Kundenvergrellers eine TUI-Reise zu bezahlen. Wenn man sieht, wie willig Politiker und Reiselobby miteinander Kunden abzocken (auch bei der Konkursversicherung, siehe Thomas Cook wo die Folgen der Zugeständnisse an Veranstalter durch Steuermitteln ausgeglichen werden) drängt sich der Verdacht verdeckter oder offener Korruption förmlich auf. Leider zurzeit nicht beweisbar – ich bin jedoch davon inzwischen überzeugt. Anders lässt sich das willfährige Kuschen für mich kaum erklären. Zugegeben eine Verschwörungstheorie aber keine wirklichkeitsfremde.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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