Formaldehydfrei!

Die zweite Predigt unseres neu ernannten Pastors erwartet mich heute. Es geht um einen Rucksack, um Vertrauen, um das Unterwegssein mit Jesus. Ein wichtiges Thema, finde ich. Die übliche gemeindliche Plauderei im Anschluss zieht sich heute recht lang hin. Das ist kein schlechtes Zeichen. – Die Mittagspause fällt diesmal extrem lang aus. Wir haben wohl einiges an Schlaf nachzuholen. Gut, dass das noch so klappt. – Im Laufe des Nachmittags lauschen wir der Predigt aus Bremen, lernen ein wenig über das Wesen eines PoG* und beschäftigen uns mit der Aufforderung, unsere Sorgen bei Jesus abzugeben. Das schafft echt Erleichterung, was ich nur bestätigen kann. – Abends führt uns ein australischer Professor durch Nordafrika, Erinnerungen werden wach an meinen Tunesien- und Marokkourlaub in den siebziger Jahren. Jung, erlebnishungrig und belastbar war ich zu der Zeit und jetzt bin ich alt, komfortgewöhnt und nur noch bedächtig erlebnisoffen 😀😇. – Verwandte wollen ein Fertighaus aus den siebziger Jahren verkaufen und stehen vor dem Problem der Formaldehydbelastung des Gebäudes. Unser Haus stammt aus den neunziger Jahren und ich bin etwas verunsichert. Dankenswerterweise bin ich Beamter und habe alles Wesentliche aufgehoben. In unserer Baubeschreibung wird deutlich gemacht, dass alle Materialien formaldehydfrei sind. Mir fällt ein Stein vom Herzen und macht mich dankbar für Gottes Führung, denn wir haben die ersten sieben Jahre in einem anderen Haus gewohnt und deshalb erst später hier gebaut. Da waren die Fertighausbauer sich des Problems bereits bewusst. Danke, HERR! – Leichte Lektüre und der Rest-Rosé verschönen mir den Abend. Es wird normalspät und der Schlaf absolviert einen prächtigen Job.
*Problem-orientiertes Gespräch

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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