Frust am Start, Freude beim Lauf und ein gutes Ende

Natürlich kann ich den Gottesdienst in meiner Gemeinde knicken, denn so langes Sitzen ist nicht drin. Also höre ich in Bremen rein, bin sehr frustriert über die Botschaft, die alle Menschen über einen Kamm schert, als würde es keinerlei charakterliche oder gabenbedingte Unterschiede geben, dazu noch verbunden mit einer arg platten Auslegung. So können sie halt mitunter sein, die Pietisten. Dann blende ich mich auch noch bei der Predigt meiner Gemeinde aus, weil der Einstieg mir so unpassend vorkommt – leider zu Unrecht, wie ich später höre, die Predigt soll ansprechend gewesen sein. Es zeigt sich wieder einmal, dass vorschnelle Urteile von Übel sein können und es meist auch sind. – Am Nachmittag folgen wir einer höchst lieben Einladung zum Kaffeetrinken zu sehr netten Menschen. Nun ja, mein Sitzen muss oft unterbrochen werden und schließlich sehne ich mich nach meiner weichen Matratze, doch die Gespräche waren anregend und der Kuchen viel zu lecker. Gerne wieder. – Abends ziehe ich mir eine Folge nach der anderen einer amerikanischen Krimiserie rein und hätte fast einen neuen Barnaby verpasst. Glücklicherweise kann ich meine Software auf Beginn setzen und von Anfang an schauen, natürlich im Bett damit mein Steißbein Ruhe gibt. Es wird spät, doch auch diese Nacht schaut der Schlaf ausgiebig vorbei. Prima.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert