Gijon

Unser erster großer Regen- und Nebeltag – das Wetter ist zum Gruseln. Ausflüge haben wir nicht gebucht und das ist gut so. Die Lust diese Stadt der Feuchtigkeit zu erkunden geht gegen Null. Nö, nicht mit uns, wo es an Bord doch so nett ist. Wir lesen die Tageszeitung, ich genieße einen Cappuccino im „Alten Fritz“ und nach ein wenig Wetterbesserung schieße ich auf Deck ein paar Fotos vom Hafen. Zum Lunch ist das SB-Restaurant übervoll und so begeben wir uns zwangsläufig in die andere Lokalität. Dort finden wir zwei Plätze aber die armen Ober wirbeln völlig gestresst hin und her. Hierorts gibt es kein Büffet, sondern eine Menüfolge. Auch das noch, aber mit etwas Geduld isst man sich auch hier durch. – Am Nachmittag beantwortet unser Kapitän geduldig alle möglichen Fragen. Meine interessierte Begleiterin will wissen, ob er schon einmal einen Anker verloren hat. Starke Frage. Hat er aber nicht, nur einen Flunken, also die dreieckige Spitze eines der beiden Ankerarme. Unser Kreuzfahrtdirektor war allerdings mal dabei als ein Phoenix-Schiff im starken Sturm einem seiner drei Anker verlustig ging. Das muss man nicht haben. – Natürlich fiebern hier viele dem Fußballspiel am Abend entgegen, mir ist das wurscht aber meine Nationalmannschaftsbegeisterte sichert sich frühzeitig einen Platz bei der Übertragung. Ich habe eine gute Zeit mit Dinner im fast leeren Restaurant und viel Ruhe und Entspannung in der Kabine. In der Zwischenzeit fallen bzw. fallen auch nicht etliche umstrittene Tore fern von mir im Kaisersaal 😉😀 bis meine „Fanbeauftragte“ mit einem Siegerlächeln eintrifft. Armes Dänemark, glückliches Deutschland – so ist halt das Fußballerleben. Für uns wird es wieder spät aber der Schlaf macht einen guten Job während unser Kahn dem nächsten Hafen entgegenschippert.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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