Ich habe Rücken – und wie!

Gefühlt kurz nach Mitternacht müssen wir raus. Das ist nicht weiter schlimm, denn Quälix hat mich sowieso die Nacht wach gehalten. Immerhin darf ich ihn endlich ausschalten und tue das mit dem Ausdruck allertiefster Befriedigung. Bis halb neun muss er zurück in der Praxis sein. Das schaffen wir äußerst knapp, denn wir haben den Berufsverkehr massiv unterschätzt – Pensionistenschicksal. Zu lange sind wir ihm inzwischen entwachsen. Zum Glück. Wieder daheim schnell unter die Dusche huschen und sich dann der Schere unserer Friseurin ausliefern. Sie bringt unsere Haare auf Sommerkürze. Besonders genieße ich dabei das Bartstutzen. – Mehr und mehr lässt mich mein Rücken seine Existenz spüren, nach jedem Aufstehen folgt zwangsläufig ein sehr demütiges Gehen. Ich brauche einen Stock wie ein über siebzigjähriger alter Herr 😉😇. – Die Zeit wird knapp, die neue Alarmanlage steht vor der Tür und so entferne ich alle mehr oder weniger entbehrlichen Öffnungsmelder. Das Klebeband löst sich nur schwer und hinterlässt Spuren. Schön ist das nicht. Die Bewegungsmelder bleiben dagegen aktiv. Nachmittags überwältigt mich dann mein Rücken und zwingt mich zu einer horizontalen Lage. – Zur Bibelstunde humple ich am Walking-Stock wie ein uralter Mann. Das Sitzen fällt schwer, doch Gott erhört Gebet und so wird es mit der Zeit leichter. Später zu Hause geht es fast wieder wie normal, nur das Aufstehen ist nach wie vor mal mehr und mal weniger schmerzhaft. Dann ist das so. Das liegt bestimmt an der Quälix-Nacht mit einer ziemlich ungewohnten Körperhaltung. – Meine angesammelte Müdigkeit sorgt für einen tollen und tiefen Schlaf – selbst wenn meine Watch meint, dem war nicht ganz so. Was weiß die schon?

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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