Quälix nervt

Früh am Morgen verlassen wir unser Heim, ich soll einen Dauerblutdruckmesser verpasst bekommen. Und so geschieht es. Ich trage nun einen Quälgeist mit mir herum, der meinen linken Arm piesackt bis er dauerhaft leicht schmerzt. Ätzend. Im Anschluss spazieren wir zur Sparkasse mit ihren langen Schlangen vor dem Schalter. Der Versuch unser Schließfach per Girokarte zu öffnen scheitert, natürlich, ich hatte nichts anderes erwartet. Also auf und hinten an das Wartereptil. Geduld tut euch not, liebe Brüder. Als wir endlich dran sind, geht es flott voran und wir können alles erledigen. Sehr schön. Einen kurzen Stadtbummel später fahren wir wieder heim und dann überlegt sich mein Rücken zu mosern. Ich habe den Verdacht, dass er inzwischen wettersensibel reagiert. Da bleibt mir doch nur die Karibik mit ihrem durchweg warmen Klima aber allein will ich da auch nicht hin. Seufz. – Nachmittags schauen wir bei Schwester und Schwager vorbei und verfolgen interessiert einen Juwelier beim Schätzen des Wertes einiger Schmuckstücke. Das ist eine Wissenschaft für sich, hochinteressant, denn der supernette Typ schaut sich ein Schmuckstück an und weiß, dass es in Brasilien oder in Ägypten erworben wurde. Stark. Wir plaudern noch ein wenig, ich versage bei meinem Vorhaben jeglichen KWV-Brandy abzulehnen und keine Zigarre zu rauchen. Komplette Niederlage, unterlegt mit der regelmäßigen Armdrückerei meines Plagegeistes. – Es folgt ein Barnaby-Abend mit echt grausamen Mordfällen. Zwischendurch nervt der Drückeberger. In der Nacht lebt Quälix so richtig auf, immer kurz nach dem Einschlafen drückt er mich wieder wach. Was für eine Nacht. Niemals wieder, versichere ich mir im Wissen, dass diese Absichtserklärung im Fall des Falles im Wind zerstiebt. Es gibt Schlimmeres.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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