Ideologie trifft Rechtsstaat

Der morgendliche Tagesbeginn gestaltet sich erneut besser. Kurzer Zeitungsblick, Andacht und ab geht es in meine Gemeinde zum allmonatlichen Saugevent. Zweieinhalb Vorträge von Frank Lüdke begleiten mich dabei. Kein Mensch begegnet mir, alles ist wie ausgestorben. Das gab es noch nicht oft. – Käsespätzle aus der Tüte sind mit dem Geschmack wohlgefälligen Aromen versehen und lassen sich mit ein bisschen Nachwürze gut vertilgen. Als Permanent-Single hätte ich wohl ein stärkeres Ernährungsproblem als ich bisher annahm. Nun denn. – Bei Freunden gebe ich ein wenig Wasser auf alles was nach Pflanze aussieht – mein Daumen ist nicht grün, eher wüstenfarben -, danach treffe ich mich zum ersten Mal mit dem neuen Norma-Markt hier am Ort. Dort riecht es aber komisch! Das Angebot ist, vorsichtig formuliert, sehr eigen und auf mir meist unbekannte Marken begrenzt. Die müssen ja nicht schlecht sein, wenn auch mancherlei Erfahrung eher skeptisch stimmt. Probieren geht über studieren. – Der Mittagsschlaf fordert inzwischen unnachsichtig sein Recht. Ich komme dem gern nach 😀. – Abends haben sogar die öffentlich-rechtlichen Medien mitbekommen, dass Silvester überwiegend Halbstarke aus Migrantenkreisen gewütet haben. Aha, man hat alle Festgenommenen bereits wieder freigelassen, sie werden, wenn überhaupt, einen milden Richter finden, der sie schlimmstenfalls kurz strafend anblickt. Das wird sicher Wirkung zeigen. Nur welche? Ich verstehe nicht weshalb die politisch-juristisch-sozial Verantwortlichen mich unbedingt in die Arme rechter Rattenfänger treiben wollen. Ich will da nicht hin!!! Laberei hilft bei diesem Klientel offensichtlich nicht, also Mädels und Jungs tut etwas wirkungsvolles, das diese Gewaltausbrüche künftig verhindert. Mit „Augen zu“ kommt ihr da nicht durch, so bleibt ihr (wie immer) stecken. Seufz. – Okay, für mich heißt das wohl ab mit dem Kopf zurück in den Sand, abgestandene Krimikost zur Beruhigung konsumieren, mich über mein Alter und den erneut pünktlichen Schlaf freuen. Ihr könnt mich mal … what ever.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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