Karfreitag

Das mit der Bettverlassenszeit bestätigt sich massiv. Dennoch bekomme ich fast alles vom Gottesdienst in Bremen mit dank der optimalen Frühstücksvorbereitung meiner Frühaufsteherin (im Vergleich zu mir). Es geht um den Schächer am Kreuz, den der Pastor – aus welchem Grund auch immer – als Schächerer bezeichnet. Soll er doch wenn er es so weiß. Wie meistens steht dabei Bekehrung, Umkehr und Umgestaltung im Mittelpunkt. Ein feiner Gottesdienst zum Karfreitag. – Nach dem Lunch ist es Zeit sich auf den Weg zum Gottesdienst in unser Verbandszentrum in Ohof zu machen. Wir holen Freunde ab und es wird echt knapp mit der Zeit, immerhin sind wir fast pünktlich am Ziel. Es ist eine extrem gute Veranstaltung. Die Predigt zeigt auf, dass vor rund 2.000 Jahren der Freitag vor dem Passahfest ein, wie die Briten sagen, „Good Friday“ war, weil die Schuldfrage, die Machtfrage und die Liebesfrage auf dieser Welt endgültig entschieden wurden. Wir können jetzt unsere Schuld bei Jesus loswerden, Jesus wurde zum König, Regent, Herrscher über alles im Himmel und auf Erden eingesetzt und Gott hat seine Liebe zu uns unzweifelhaft erklärt, festgeschrieben, dokumentiert. – Nach dem Gottesdienst suchen wir eine ehemalige Eisdiele auf, die sich inzwischen zu einem Grill mit Eisverkauf gewandelt hat. Mir mundet eine Maispizza, lecker zubereitet bis zum Rand belegt. Sehr okay. – Wieder daheim malträtiert mich der Alte mit einer seltsam-unglaubwürdigen Story, zugegeben nicht unspannendem Plot und einer Täterin mit einem Motiv, wie es nur Drehbuchautoren für das deutsch-öffentlichrechtliche Fernsehen einfallen kann. Zur Beruhigung konsumiere ich noch einen konventionellen Krimi bis zu seinem konstruierten Ende. Es wird nicht so spät wie gestern. Der Schlaf steht trotzdem bereits bereit. Klasse!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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