Klageruf

Mit einer tiefschürfenden Predigt über die Ehebrecherin, also die Sache mit „wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein“, beginnt der Sonntag. Ja, ich erkenne mich in allen handelnden Personen wieder und erinnere mich dankbar an manche Ermutigung durch Jesus. Dann hören wir die Predigt unserer Gemeinde – am Abend im Gottesdienst obliegt mir die Einleitung und ich erwarte eine Wiederholung. Dem ist jedoch nur teilweise so. Die Live-Verkündigung ist persönlicher, Mut machender und herausfordernder als ihr Pendant bei YouTube. Live ist eben live. Doch der äußere Rahmen im Gottesdienst drückt meine Stimmung. Covid-19 ist doof. Riesenabstände voneinander, maskierte kurze Kommunikation, kein gemeinsamer Gesang sogar das Treffen nach dem Gottesdienst findet draußen statt. Ich habe mich da schnell verdrückt, denn das hat mich alles bedrückt. Ich bin meiner Gemeinde dankbar, dass sie alle Schutzmaßnahmen einhält (alles andere wäre unverantwortlich) aber die Atmosphäre des Gottesdienstes hat sich dadurch vom familiären zum steifen kirchlichen Rahmen gewandelt. Und der ist nicht meiner. Mistvirus!!! Ein erfrischender Tatort am Abend muntert mich ein wenig auf – leider steht eine bescheuerte Woche vor der Tür. Gute Tage hatten wir sehr viele. Was kommt jetzt? Keine Ahnung – aber Gott ist bei uns. Gut zu wissen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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