Küstentour

In erwartungsvoller Hoffnung heute in Büsum etwas weniger Menschen anzutreffen cruise ich frohgemut los. Ich komme gut durch aber der Ort zeigt mir die kalte Schulter. Parkplätze haben sie offensichtlich viel zu wenige, ich kurve durch einige Nebenstraßen, frei sind nur die Grundstücksausfahrten. Okay, wenn sie es so wollen, fahre ich halt wieder fort. Am Eidersperrwerk lasse ich mich vom Wind durchpusten und lobe meine Johannes-Wolfshaut-Jacke, die wirklich sehr winddicht ist. Klasse Teil. Die riesigen Sperrwerkstore sind beeindruckend und sie faszinieren mich jedes Mal wenn ich hier vorbeikomme. Ein Halt ist ein Muss! Nun führt mich mein Weg nach Tönning, ein süßes Eiderstädtchen, das genügend Parkplätze für Besucher parat hat. Früher lagen im Hafen Krabbenkutter, heute Yachten. Die Fischer halten sich jetzt direkt am Eidersperrwerk auf. Trotzdem ist der historische Hafen immer noch sehr sehenswert. Auf dem Weg zur Innenstadt komme ich an etlichen Kleinodien friesischer Baukunst vorbei, echt stark. Der Marktplatz ist traditionell zugeparkt, ich kenne ihn nicht anders. Durch den Schlosspark ohne Schloss (1735 abgerissen, nicht wieder aufgebaut) spaziere ich wieder zum Hafen, denn dort wartet Tiger auf mich, geduldig wie er nun einmal ist 😉. Spontan entschließe ich mich zu einem Besuch des mondänen Badeortes Sankt Peter Ording. Auch dort finde ich problemlos eine Parkmöglichkeit, obwohl hier echt der Bär tobt. Ich werde an Sylt oder an Binz erinnert bei den Massen, die durch die Gassen strömen. Ja, hier wird man seinem Ruf gerecht, kleine Cafés, gemütliche Restaurants, einladende Lädchen, richtig anheimelnd, wenn nicht die vielen Menschen wären. – Tiger bringt mich gut nach Hause und ich fülle ihn bis zur letzten Akkuzelle mit Strom. Morgen kommen viele Kilometer auf ihn zu. Während der Ladepause praktiziere ich erstmals den E-Auto-Fahrer-Laderitus. Im Klartext: ich nehme eine Kleinigkeit im Imbiss zu mir und trinke dazu einen Pott Kaffee. Jetzt gehöre ich dazu 😉😇😀😊. – Evening as usual.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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